Postionspapier Frauen

Positionspapier von iPEBO zur Förderung von Interessen von Frauen

  1. Es sind nach Geschlechtern getrennte Ruheräume in sämtlichen Einrichtungen (GpZ FN, ÜB, Sprungbrett Bermatingen, KPP) einzurichten.
  2. Es ist in jeder Einrichtung ein Rückzugsort/raum speziell für Frauen einzurichten, sofern 1. zunächst nicht umgesetzt werden kann.
  3. Es ist in jeder Einrichtung eine Beauftragte für die Interessen von Klientinnen zu etablieren bzw. einzuarbeiten. Diese soll mit den Institutionen der Stadt zusammenarbeiten (Frauenbeauftragte, Frauen helfen Frauen).
  4. Die Sprache in allen schriftlichen und mündlichen Formulierungen soll sensibilsiert werden und ent-sexualisiert.
  5. In Führungspositionen sind Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden und aktiv gesucht werden.
  6. Es sollen Kinderbetreuungsangebote in den Einrichtungen etabliert werden.
  7. Bei der Vergabe von Medikamenten soll die weibliche Konstituion berücksichtigt werden.
  8. Auf Wunsch soll Klientinnen eine weibliche Ärztin/Therapeutin zugeordnet werden und dieses Angebot soll auch publik gemacht werden.
  9. Das Personal der Einrichtungen soll Fortbildungen im Bereich der Genderforschung erhalten.
  10. Die Erfolge bzw. Effekte und Beschwerden sollen qualitativ und statistisch erfasst und ausgewertet werden. Bei der Erstellung von Berichten soll die Situation von Frauen gesondert erfasst werden.
  11. Bei Einstellungsgesprächen sowohl von Klientinnen als auch von Personal soll auf Wunsch eine weibliche Person, die personalverantwortlich ist, anwesend sein.
  12. Bei gleicher Arbeit soll Frauen der gleiche Lohn bezahlt werden wie männlichen Kollegen. Teilzeitstellen sollen angeboten werden.